Statement
Es geht uns Alle an!!
Deswegen mache ich auch mit dieser HP auf dieses Thema aufmerksam.
Zumal es im Suchtbereich auch viele Infizierte Menschen gibt.
INDRO Münster bittet um Weitergabe dieser aktuellen Information:
Nachdem es in den vergangenen zwei Jahren reichlich Irritationen und
Desinformationen bezüglich der Mitfuhrmöglichkeit von ärztlich verordnetem
Methadon und Buprenorphin in die Türkei gab, hat sich die Internationale
Koordinations- und Informationsstelle für Auslandsreisen von
Substitutionspatienten noch einmal um eine rechtsverbindliche Auskunft der
Türkischen Botschaft in Berlin bemüht und diese nun auch erhalten. Die
aktuell gültige Regelung ist abrufbar über folgende Webseite:
Die Global Commission on Drug Policy, der u.a. Kofi Annan, mehrere
ehemalige Staatschefs aus Lateinamerika und aus Deutschland Marion
Caspers-Merk angehören, hat am 2.Juni 2011 ihren Report über den War on
Drugs vorgelegt. Darin heißt es: "Die politischen Führer sollten den Mut
haben, öffentlich zu äußern, was viele von ihnen sich privat längst
eingestanden haben: Repressive Strategien werden das Drogenproblem nicht
lösen und der Krieg gegen die Drogen kann nicht gewonnen werden."
(INTERNATIONALES – WAR ON DRUGS)
Dr.Detlef Lorenzen aus Heidelberg hat auf dem 114.Deutschen Ärztetag in
Kiel drei Anträge eingereicht, die sich mit der Opiatsubstitution
beschäftigen: Entschärfung der Rahmenbedingungen der
Diamorphinsubstitution, Zulassung von oral verfügbarem, retardiertem
Morphin zur Substitution Opiatabhängiger und Wochenendabgabe von
Substitutionsmedikamenten durch den Arzt. Die Vorlagen wurden an den
Vorstand der Bundesärztekammer zur weiteren Beschlussfassung verwiesen.
(RECHT UND GESETZ, SUBSTITUTIONSRECHT)
Das Selbsthilfenetzwerk JES - JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE hat eine
Fragebogenaktion "Potentiale und Defizite der Substitution erkennen"
gestartet und bitte um rege Beteiligung. (JES -
JUNKIES-EHEMALIGE-SUBSTITUIERTE)
Auch in diesem Jahr wird am 21. Juli 2011 der Nationale Gedenktag für
verstorbene Drogenabhängige landesweit begangen. (Bundesverband der Eltern
und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.)
Außervertriebnahme von Antabus® (Disulfiram) Dispergetten. Nycomed wird zum
1. Mai 2011 den Vertrieb von Antabus® 0,1 und 0,5 Gramm Dispergetten
einstellen. Restbestände können aufgebraucht werden.
(INDUSTRIENACHRICHTEN)
Neues aus der Betäubungsmittelgesetzgebung: Mit der 25.
Betäubungsmittelrechts-Änderungsverordnung (25. BtMÄndV) traten zum 18.
Mai 2011 folgende Änderungen in Kraft:
Zugelassene Fertigarzneimittel auf Cannabis-Basis dürfen in Deutschland
hergestellt und auf Betäubungsmittel-Rezept verschrieben werden.
Die Ausnahmeregelung für Flunitrazepam haltige Arzneimittel mit bis zu 1
mg Flunitrazepam wird zum 01. November 2011 gestrichen.
Mit der Änderung der Betäubungsmittel-Verschreibungsordnung sind
vorrangig Regelungen für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung
(SAPV) und die Versorgung in stationären Hospizen getroffen worden.
Für Tapentadol werden Höchstverschreibungsmengen festgelegt. (RECHT UND
GESETZ)
Auf dieser Rechtsgrundlage dürfen Pharmaunternehmen ab sofort in
Deutschland die Zulassung cannabishaltiger Medikamente beantragen.
(SUBSTANZEN – CANNABIS)
Berlin. Ein Berliner Apotheker hat die Krankenkassen mit Hilfe von
HIV-Infizierten um fast 11 Millionen Euro betrogen. (RECHT UND GESETZ)
Die Schweizer Gruppe saferparty.ch hat Kokain auf Streckmittel untersucht
und in vier von fünf Proben teilweise gefährliche Beimengungen gefunden.
(SUBSTANZEN – KOKA/KOKAIN)
25 Jahre lang waren Hollands Coffee-Shops eine Reise wert. Nun sollen dort
Touristen nicht mehr bedient werden, hat die Regierung in Den Haag
beschlossen. (RECHT UND GESETZ)
In Leipzig haben führende Polizeibeamte der Stadt und des Landes Sachsen
die Drogenpolitik der Stadt ins Visier genommen, die ihrer Meinung nach
verantwortlich für eine Zunahme der Kriminalität ist. Umgehend waren die
Fronten abgesteckt: Hier die Polizei, die oppositionelle CDU und die
BILD-Zeitung, dort SPD, Linke und Grüne, kommunale Sozialpolitiker und die
Organisation drugscouts. Eine Presseschau finden Sie in der Rubrik
DROGENPOLITIK.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung hat den Drogen- und Suchtbericht
2011 vorgestellt und erntet von den Oppositionsparteien unfreundliche
Kommentare. (DROGENPOLITIK)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum wertet den Nichtraucherschutz in der
deutschen Gastronomie als gescheitert. Eine Gruppe von
Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen will den "Flickenteppich"
verschiedener Regeln der Länder per Bundesgesetz vereinheitlichen und
strenger fassen. (DROGENPOLITIK)
Es war bekannt, dass Patienten mit chronischen Psychosen eine verminderte
Lebenserwartung haben. Eine diesbezügliche Analyse britischer Forscher in
PLoS ONE (2011; 6: e19590) hat die Experten dennoch überrascht.
(BEGLEITKRANKHEITEN)
USA. FDA hat zwei Protease-Inhibitoren zur Therapie der Hepatitis C die
Zulassung erteilt, die Medikamente sollen im Herbst auch in Europa zur
Verfügung stehen. (BEGLEITKRANKHEITEN)
"HIV & ISLAM - Responsible Religious Response to HIV & AIDS in Malaysia"
lautet der Titel einer Publikation des MALAYSIAN AIDS COUNCIL, die nicht
nur Moslems interessieren dürfte. (BEGLEITKRANKHEITEN)
In der Rubrik SUBSTANZEN finden Sie Veröffentlichungen zu GHB, GBL und BD,
zum Missbrauchspotenzial von Pregabalin (Lyricaâ), zum
Methamphetamin-Entzug und zur anschwellenden Flut von "Legal Highs", die
über das Internet bestellt werden können.
Die Rubrik SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG verweist auf frei zugängliche
Veröffentlichungen wie "Do methadone and buprenorphine have the same
impact on psychopathological symptoms of heroin addicts?" und "
Benzodiazepine Use and Misuse among Patients in a Methadone Program".
Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und
Nervenheilkunde (DGPPN) begrüßt die Änderung der
Psychotherapierichtlinien, nach der alkohol-, drogen- und
medikamentenabhängige Patienten zukünftig nicht nur psychotherapeutische
Behandlungen beginnen können, um abstinent zu bleiben, sondern auch um
abstinent zu werden. (SERVICE)
Kein Krieg ohne Propaganda: Zur Bewältigung des Mohnanbaus in Afghanistan
schlägt die NATO nun vor, weltweit vermehrt Reis zu färben und Kuchen zu
backen. (AUS DEM REDAKTIONSPAPIERKORB)
Im Leittext dieser Ausgabe beschäftigt sich der Bremer Kollege Dr.John Koc
mit den Auswirkungen der drogenpositiven Haarproben bei Kindern
substituierter Eltern. Die Berichterstattung in der Lokalpresse finden Sie
in der Rubrik SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG.
20. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin
20 Jahre Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin – die Matura erreicht?
04.-06. November 2011
Veranstaltungsort: Eventpassage, Kantstraße 8-10, 10623 Berlin
Berlin. DGPPN-Antistigma-Preis 2011 – Förderpreis zur Entstigmatisierung
psychischer Erkrankungen
Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und
Nervenheilkunde (DGPPN) schreibt in Verbindung mit der Stiftung für
Seelische Gesundheit und dem Verein Open the doors e.V. den
DGPPN-Antistigma-Preis aus. Der Förderpreis zur Entstigmatisierung
psychischer Erkrankungen ist mit 5.000 Euro dotiert. Personen oder
Institutionen können sich bis zum 30. September 2011 bewerben. (Deutsche
Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN),
19.05.2011)
Düsseldorf. FDP gegen HIV-Zwangsouting von Häftlingen in NRW
Liberale wollen 23 Jahre alten Erlass abschaffen. Der Justizminister der
rot-grünen Regierung sagt Überprüfung zu, sieht aber auch gute Gründe für
die Regelung. (Ärzte Zeitung, 18.04.2011)
Vietnam. Compulsory drug treatment centres "counterproductive"
International health experts criticize Vietnam's estimated 70 compulsory
drug treatment centres. The centres are part of a government strategy
aimed at "correcting the illegal behaviours of drug use and sex work",
according to UNAIDS. (IRIN, 09.05.2011)
Global. Call For Compulsory Drug Detention Centres To Be Closed
The World Medical Association and the International Federation of Health
and Human Rights Organisations today condemned the operation of
administrative drug detention centres for users of controlled substances.
The two organisations stated that because they violated the human rights
of people detained in the facilities and operated without following
accepted principles of medical treatment they should be closed.
(17.05.2011)
China. Kliniken in China verweigern Aidskranken Behandlung
Chinesische Krankenhäuser verweigern Aidskranken und HIV-Infizierten
nach Angaben der Internationale Arbeitsorganisation (ILO) regelmäßig eine
Behandlung. Die UN-Sonderorganisation erklärte heute, Interviews mit mehr
als 100 Erkrankten sowie 23 Klinikmanagern und Krankenpflegern belegten
eine Diskriminierung der Betroffenen. (aerzteblatt.de, 18.05.2011)
Substitution ist ein Menschenrecht
- so postulierte der Schweizer Suchtexperte und Substitutionsarzt Dr.
Daniel Meili Anfang April 2011 im Rahmen seines Vortrags beim 14.
Substitutionsforum in Mondsee. Sein Wiener Kollege Dr. Hans Joachim Fuchs
– seit 1987 substituierender Arzt – unterstreicht dies und führt im
Gespräch mit der Plattform Drogentherapie (PD) aus, warum die medizinische
Diskriminierung von chronischen Kranken wie Opiat-Abhängigen ein Verstoß
gegen das Menschenrecht darstellt, ein hürdenfreier Zugang zur
Substitutionstherapie eine Frage der Menschenwürde ist und die Betreuung
von Suchtpatienten nach einer ressourcenorientierten Behandlung verlangt.
(Plattform Drogentherapien, Österreich, Newsletter – Ausgabe Nr.18,
23.05.2011)
Drug Addiction and Rehabilitation in Draconian Singapore
The stigma which is attached to drug use in Singapore in conjunction
with the threat of severe legal sanctions have created a climate in which
it very rare for addicts to come forward and tell their stories.
(Independent, UK, 23.05.2011)
Executive Director committed to putting health, human rights and crime
control at the centre of the work of the United Nations
UNODC places human rights at the centre of drug control, crime
prevention and criminal justice. Drug dependence is a health disorder, and
drug abusers need treatment. (UNODC, 20.05.2011)
Dortmund. Offener Brief zur vollzogenen Schließung des Dortmunder
Straßenstrichs. (pur ev, Dortmund, Verein zur Prävention und
Rehabilitation von Suchterkrankungen, 25.05.2011)
'Drug policy, harm and human rights: A rationalist approach', A. Stevens,
International Journal of Drug Policy, 2011
International Journal of Drug Policy 22 (2011) 233–238
JES Fragebogenaktion "Potentiale und Defizite der Substitution erkennen"
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen und Freunde,
seit der Gründung des JES Netzwerks im Jahr 1989 bildet die
Substitutionsbehandlung einen Kernbereich unserer Arbeit als
Selbsthilfeverband und Interessenvertretung von aktuellen und ehemaligen
Drogengebrauchern sowie Substituierten.
An unserer ersten Evaluation zum Thema "Stellenwert von HCV/HIV Testung
sowie Hepatitis A und B Impfung im Rahmen der Substitution" in 2009 haben
sich viele von euch beteiligt.
Mit über 500 zurückgesandten Fragebögen konnten wir dazu beitragen, den
Stellenwert von Begleiterkrankungen im Rahmen der Substitution zu erhöhen
und Ärzte und Patienten für die Themen Impfung und Testung zu
sensibilisieren.
Auch im Jahr 2011 will sich JES konstruktiv einbringen, um die
Rahmenbedingungen der erfolgreichsten Behandlungsform für
OpiatkonsumentInnen weiter zu verbessern.
Unserer Meinung nach kommt der Beziehung zwischen Arzt und Patient
zentrale Bedeutung zu, damit OpiatgebraucherInnen umfassend von der
Substitution profitieren können. Damit der JES Bundesvorstand einen
Überblick bekommt, wo die Substitution besonders gut läuft oder wo es
Defizite gibt, haben wir diesen Fragebogen entworfen und bitten um Eure
Mitarbeit. Wir werden bei dieser Befragung wieder mit der Deutschen AIDS-
Hilfe zusammenarbeiten.
Bitte kopiert diesen Fragebogen und gebt ihn an substituierte Frauen und
Männer in euren Einrichtungen weiter. Legt ihn in euren Kontaktläden aus,
kopiert ihn bitte für die Mitglieder Eurer JES- Gruppe und möglichst auch
für andere Substituierte in Eurer Stadt. Lasst euch nicht vom Umfang
abschrecken, denn die meisten Fragen werden durch "Ankreuzen" beantwortet
Dieser Fragebogen richtet sich an aktuell substituierte Frauen und
Männer. Die Befragung ist anonym, lediglich Alter, Geschlecht und Region
werden als Information für die Auswertung benötigt.
Wir freuen uns, wenn ihr das Engagement, die Eigeninitiative und das
Anliegen von Drogengebrauchern und Substituierten unterstützt und uns
viele ausgefüllte Bögen zurücksendet.
Vielen Dank für eure Unterstützung
Marco Jesse und Katrin Heinze
Stuttgart. Ein neuer Verein für die alte Stelle
Schlosserstraße: Die Initiave JES ist neu organisiert. Die Änderung soll
Leiter Markus Auer helfen.
Auf dem Weg, seine Stelle in der Initiative JES zu festigen, hat Leiter
Markus Auer eine erste Hürde genommen. Seit kurzem ist die
Selbsthilfestelle nahe der Hauptstätter Straße als eingetragener Verein
registriert. Als Verein für innovative Drogenselbsthilfe kann JES auf
andere Fördermöglichkeiten hoffen - und Auer auf eine Weiterbeschäftigung.
(stuttgarter-nachrichten.de, 29.04.2011)
Hysterie und Gleichmacherei helfen nicht
JES Bundesverband bezieht Stellung zum Thema Substituierte Mütter und
Väter. (Pressemitteilung vom 18.05.2011)
Köln. VISION e.V., der Verein für innovative Drogenselbsthilfe, konnte 2010
bereits das 20. Jahr seiner Existenz feiern. (...)
VISION – damals noch unter dem Namen Junkie Bund Köln - ist angetreten,
um die Lebensumstände Drogen konsumierender Menschen zu verbessern und das
Bild von Drogengebrauchern in der Öffentlichkeit durch vorurteilsfreie und
objektive Aufklärung zu verbessern. (Jahresbericht für 2010)
JES stellt neue Medien zum Gedenktag am 21.Juli vor
Seit 1998 hat sich der bundesweite Gedenktag für verstorbene
Drogengebraucher von einer singulären kommunalen Veranstaltung zum größten
Internationalen Gedenk- und Aktionstag im Bereich illegalisierter Drogen
entwickelt. (JES, 13.05.2011)
New video on OST in Russia
New video on Alexei's
курманаевский
алексей struggle for opioid
substitution therapy in Russia that has led Alexei to take Russia to the
European Court of Human Rights. Alexei will speak for INPUD at the
forthcoming High Level Meeting on HIV on 8th to 10th June in New York.
(INPUD, 25.05.2011)
eAKZEPTANZ 26 – Rundrief von akzept - erscheint gleichzeitig als EuroHRN
newsletter für die Region Nord.
akzept ist Partner im euroHRN Netzwerk und bezieht die deutschsprachigen
Länder in den Informationsaustausch ein.
Vorankündigung: akzept wird gemeinsam mit fachrelevanten
Partner-Organisationen und-Personen einen Fachtag ' Substitution und
Psychotherapie im stationären und ambulanten Setting' in Berlin
durchführen. Voraussichtlicher Termin ist der 2. Dezember 2011.
Außervertriebnahme von Antabus® Dispergetten – Nycomed (Disulfiram) wird
zum 1. Mai 2011 den Vertrieb von Antabus® 0,1 und 0,5 Gramm Dispergetten
einstellen. Restbestände können aufgebraucht werden. (Dtsch Arztebl 2011;
108(15): A-855)
Driving a decade of change: HIV/AIDS, patents and access to medicines for
all
Hoen E, Berger J, Calmy A, Moon S
Journal of the International AIDS Society 2011, 14:15 (27 March 2011)
AIDS: A Price Break for Antiretroviral Drugs in 70 of the World's Poorest
Countries
In a development that could improve AIDS treatment worldwide, modern
antiretroviral drugs will be sold at lower prices in 70 of the world's
poorest countries.
The most important price breaks, announced last week, were for
first-line treatments containing the drugs tenofovir and efavirenz, and
second-line regimens containing atazanavir and ritonavir. (The New York
Times, 23.05.2011)
The unstoppable march of the tobacco giants
How the industry ruthlessly exploits the developing world - its young,
poor and uneducated. (independent.co.ukm 29.05.2011)
TOP VI - 79 Entschärfung der Rahmenbedingungen der Diamorphinsubstitution
TOP VI - 85 Zulassung von oral verfügbarem, retardiertem Morphin zur
Substitution Opiatabhängiger
TOP VI - 87 Wochenendabgabe von Substitutionsmedikamenten durch den Arzt
(Beschlussprotokoll, Seite 219 ff)
Berlin. 25. Betäubungsmitteländerungsverordnung (BtMÄndV) im
Bundesgesetzblatt veröffentlicht
Wichtige Fortschritte bei der Versorgung schwerstkranker Menschen in der
Palliativversorgung mit Schmerzmitteln. (...) Cannabishaltige
Fertigarzneimittel werden verkehrs- und verschreibungsfähig. (BMG,
PRESSEMITTEILUNG, 17.05.2011)
Neues aus der Betäubungsmittelgesetzgebung
Mit der 25. Betäubungsmittelrechts-Änderungsverordnung (25. BtMÄndV)
treten zum 18. Mai 2011 folgende Änderungen in Kraft:
Zugelassene Fertigarzneimittel auf Cannabis-Basis dürfen in Deutschland
hergestellt und auf Betäubungsmittel-Rezept verschrieben werden.
Die Ausnahmeregelung für Flunitrazepam haltige Arzneimittel mit bis zu 1 mg
Flunitrazepam wird zum 01. November 2011 gestrichen. Ab diesem Zeitpunkt
unterstehen Zubereitungen mit Flunitrazepam ohne Ausnahme allen
betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften (u.a. Verschreibung auf
Betäubungsmittel-Rezept und Abgabe im Binnenhandel mit
Betäubungsmittel-Abgabebeleg sowie gesicherte Aufbewahrung).
Mit der Änderung der Betäubungsmittel-Verschreibungsordnung sind vorrangig
Regelungen für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) und
die Versorgung in stationären Hospizen getroffen worden. Betäubungsmittel
(BtM) sollen für Patientinnen und Patienten in solchen Einrichtungen
grundsätzlich individuell verschrieben werden. Für Notfälle soll ergänzend
ein Notfallvorrat an BtM, der nicht an einzelne Patienten gebunden ist,
zur Verfügung stehen. Die weitere Nutzung noch verwendbarer
Betäubungsmittel, die nicht mehr benötigt werden, soll ermöglicht werden:
Der behandelnde Arzt in einem Alten- und Pflegeheim, einem stationären
Hospiz oder einer Einrichtung der SAPV darf die (nicht beim Patienten
gelagerten) BtM anderen Patienten dieser Einrichtung verschreiben oder an
eine versorgende Apotheke zur Weiterverwendung in solchen Einrichtungen
zurückgeben. Außerdem sollen diese BtM unter bestimmten Voraussetzungen
auch für das Wiederauffüllen des Notfallvorrats genutzt werden können.
Für Tapentadol werden Höchstverschreibungsmengen festgelegt.
(Bundesopiumstelle, 17.05.2011)
Berlin. BERLINER APOTHEKER ZOCKT KRANKENKASSEN AB
Millionen auf Rezept
Ein Berliner Apotheker betrügt die Krankenkassen mit Hilfe von
HIV-Infizierten um fast 11 Millionen Euro. Nun ist die Apotheke pleite,
ihr Inhaber steht vor Gericht. (taz.de, 10.05.2011)
Berlin. Millionen-Betrug auf Rezept: Fast sieben Jahre Knast für Apotheker
Ein Berliner Apotheker muss für fast sieben Jahre ins Gefängnis, weil er
Rezepte abgerechnet hat, ohne die Medikamente ausgegeben zu haben. Damit
richtete er bei den Krankenkassen einen Schaden von fast elf Millionen
Euro angerichtet. (aerztezeitung.de, 23.05.2011)
Bremen. Brechmittelprozess: Weiterer Gutachter wird gehört
Im Prozess um den tödlichen Brechmitteleinsatz bei einem mutmaßlichen
Drogendealer wird ein weiterer Gutachter angehört. Die Plädoyers von
Verteidigung und Nebenklage wurden deshalb heute um eine Woche verschoben.
Nach der Vernehmung des Neurologen am 31. Mai werde die Beweisaufnahme
dann wieder geschlossen, erklärte der Vorsitzende Richter. Anschließend
werde plädiert. (aerzteblatt.de, 24.05.2011)
Berlin. Zweites Urteil für Berliner Drogen-Arzt
Nach einer tödlichen Therapie mit illegalen Drogen ist ein 52 Jahre
alter Arzt am Dienstag vom Berliner Landgericht zu vier Jahren und drei
Monaten Haft verurteilt worden. Bei einer 'Psycholytischen Psychotherapie'
waren im September 2009 zwei seiner Patienten an einer Überdosis Ecstasy
gestorben. Das Gericht verurteilte den Mann wegen Überlassens von Drogen
mit Todesfolge und fahrlässiger Körperverletzung. Er darf auch nicht mehr
als niedergelassener Arzt oder Psychotherapeut arbeiten. Die Richter
stellten fest, dass der Mediziner durch einen leichtfertigen Fehler beim
Abwiegen eine Überdosis verabreicht hatte. In einem ersten Prozess hatte
das Urteil noch auf Körperverletzung mit Todesfolge gelautet.
(sueddeutsche.de, 25.05.2011)
ABRECHNUNG / ÄRZTLICHE VERGÜTUNG
Marburg. Honorarbescheid trotz Fehlern in der Praxis rechtens
Sind Praxismitarbeitern oder der Software Fehler in der Abrechnung
unterlaufen, haben Ärzte keinen Anspruch auf Nachbesserung ihres
Honorarbescheids. (Ärzte Zeitung, 03.06.2011)
NRW: Höhere Eigenbedarfsgrenzen für Drogen ab Juni. Staatsanwaltschaften
können beim Besitz von bis zu 10 Gramm Haschisch und Marihuana oder einem
halben Gramm Heroin, Kokain oder Amphetaminen für den eigenen Verbrauch
von einer Strafverfolgung absehen. (az-web, 29.05.2011)
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat den von Justizminister Thomas
Kutschaty (SPD) veröffentlichten Drogenerlass, nach dem die
Staatsanwaltschaft bei Erstkonsumenten illegaler Drogen auf eine
Strafverfolgung verzichten kann, als "richtigen Schritt zur Rückkehr zu
einer rationalen Drogenbekämpfungspolitik" bezeichnet. "Der von der
schwarz-gelben Vorgängerregierung unternommene Versuch, die Verbreitung
illegaler Drogen durch die Absenkung der Eigenbedarfsmenge zu bekämpfen,
hat in großem Umfang Kapazitäten bei Polizei und Staatsanwaltschaft
gebunden, die dadurch für die Verfolgung der Hintermänner und Profiteure
des milliardenschweren Drogenkartells nicht mehr zur Verfügung stehen,
ohne dass es zu einem Rückgang des Drogenkonsums gekommen ist."
(cop2cop.de, 30.05.2011)
Hessen. Herrscher und Sklaven hinter Mauern
ECHO-Thema: Die deutschrussische Untergrund-Organisation "Diebe im
Gesetz" setzt in Gefängnissen ihre Macht durch. (echo-online.de,
03.06.2011)
Schweiz. BR - Ab 1. Juli 2011 härtere Strafen für Drogenabgabe an Kinder
und Jugendliche
Künftig wird strenger bestraft, wer Drogen an Kinder und Jugendliche
abgibt oder verkauft. Die härteren Strafen sind Teil des neuen
Jugendschutzes im revidierten Betäubungsmittelgesetz, womit das
Vier-Säulen-Prinzip der Schweizer Drogenpolitik –Prävention, Therapie,
Schadensminderung und Repression – definitiv im Gesetz verankert wird.
Gleichzeitig werden auch Früherkennung und Prävention größeres Gewicht
beigemessen. Das Gesetz tritt am 1. Juli 2011 in Kraft. (Schweizerische
Eidgenossenschaft, news.admin.ch, 25.05.2011)
Niederlande. Holland macht dicht
Coffee-Shops dürfen ihre weichen Drogen künftig nicht mehr an
ausländische Haschisch-Touristen verkaufen. (sueddeutsche.de, 30.05.2011)
Iran. Iran to Hang 300 for Drug Trafficking
Three hundred people convicted of drug trafficking offenses are on death
row in Iran, the Islamic Republic's judiciary said Monday. According to
the anti-death penalty group Hands Off Cain (Link: http://www.handsoffcain.info/ ), at least 126 people have already been
hanged for drug offenses so far this year. (Drug War Chronicle, Issue
686, 31.05.2011)
Berlin. Alkoholkonsum der Deutschen weiter zu hoch
Alkohol und Zigaretten sind weiter die am stärksten verbreiteten Drogen.
Immer mehr Menschen werden aber auch durch Glücksspiele und das Internet
süchtig. Das geht aus dem am Dienstag in Berlin veröffentlichten Drogen-
und Suchtbericht 2011 der Bundesregierung hervor.
(aerzteblatt.de,17.05.2011)
Berlin. Drogen- und Suchtbericht: Dokumentierte Untätigkeit
Anlässlich der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts der
Bundesregierung erklärt Harald Terpe, Sprecher für Drogen- und
Suchtpolitik (Die Grünen im Bundestag, 17.05.2011):
Berlin. Drogen- und Suchtbericht: Dyckmans schmückt sich mit fremden Federn
Zur Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts 2011 der Bundesregierung
erklärt die Drogenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion Angelika Graf
(18.05.2011):
Heidelberg. Nichtraucherschutz in der deutschen Gastronomie: Warum die
Landesgesetze gescheitert sind
Über 80 Prozent der Kneipen und Bars und mehr als 90 Prozent der
Spielhallen sind nach wie vor verqualmt. Das ist das alarmierende Ergebnis
einer aktuellen Studie aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum zum
Nichtraucherschutz in zehn ausgewählten Bundesländern. (DKFZ, 03.05.2011)
Passivrauchen könnte abhängig machen
Das mit dem Passivrauchen aufgenommene Nikotin erreicht beim Menschen
das Gehirn und besetzt dort Rezeptoren. Dies zeigt eine Studie in den
Archives of General Psychiatry (2011; doi:
10.1001/archgenpsychiatry.2011.51). Sie liefert die biologische
Grundlage für das Abhängigkeitspotenzial des Passivrauchens.
(aerzteblatt.de, 03.05.2011)
Großbritannien. Patients win smoking ban challenge
Patients sectioned under the Mental Health Act have won permission to
bring a legal challenge over a smoking ban. (BBC News, 06.05.2011)
Berlin. Mehrheit für schärferes Rauchverbot
Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich laut einer Umfrage ein
strikteres Durchsetzen des Rauchverbots in Kneipen. (aerzteblatt.de,
09.05.2011 und 24.05.2011)
Australien. Now butt out: new push seeks to outlaw cigarettes
ANTI-SMOKING campaigners have far from finished their battle with the
tobacco industry, with some pushing for a ''licence to smoke'' and many
predicting that cigarettes could be outlawed within a decade. (The Age,
22.05.2011)
Berlin. Neuer Anlauf für striktes Rauchverbot in Kneipen
Neuer Anlauf für ein bundesweites Rauchverbot in Gaststätten: Eine
Gruppe von Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen will den
"Flickenteppich" verschiedener Regeln der Länder per Bundesgesetz
vereinheitlichen und strenger fassen. "Ich wünsche mir, dass wir das im
Herbst hinbekommen", sagte der SPD-Abgeordnete Lothar Binding heute in
Berlin. (aerzteblatt.de, 26.05.2011)
Russland. Russia hopes to halve number of drug addicts by 2014
The introduction of punitive measures and mandatory treatment would
allow Russian authorities to reduce the number of drug addicts in the
country by half in three years, Russia's anti-narcotics chief, Viktor
Ivanov, said. (RIA Novosti, Russland, 25.05.2011)
Tschechien. Drogen-Tourismus - Auf einen Joint nach Prag
Kaum irgendwo in Europa sind die Drogengesetze so liberal wie in
Tschechien. Das hat Gründe – und Folgen. (zeit.de, 28.05.2011)
Schweiz. "Heroin ist heute weniger attraktiv"
Die Anlaufstelle für Drogenabhängige in Bern ist seit einiger Zeit nicht
mehr vollständig ausgelastet. Auch andere Institutionen im Suchtbereich
haben einen Rückgang der Nachfrage zu verzeichnen. (Der Bund (Bern),
14.05.2011)
"CAN Stop" - Implementation and evaluation of a secondary group prevention
for adolescent and young adult cannabis users in various contexts - study
protocol
Christiane Baldus, Alejandra Miranda, Nina Weymann, Olaf Reis, Kerstin
More and Rainer Thomasius
BMC Health Services Research 2011, 11:80doi:10.1186/1472-6963-11-80
Australien. Signs of failure in battle against smoking
No-smoking signs may be driving more people to light up, a psychological
study suggests..(The Age, Australia, 07.05.2011)
J Forensic Sci. 2010 Sep;55(5):1319-25. doi:
10.1111/j.1556-4029.2010.01408.x.
Concentrations of opiates and psychotropic agents in polydrug overdoses:
a surprising correlation between morphine and antidepressants.
Minett WJ, Moore TL, Juhascik MP, Nields HM, Hull MJ.
Abstract
Psychiatr Prax. 2011 Apr;38(3):147-149. Epub 2011 Apr 1.
[Cannabinoid-Induced Hyperemesis.]
[Article in German]
Lieb M, Palm U, Nicolaus M, Reibke R, Baghai TC..
Abstract
The Feasibility of Screening for Fetal Alcohol Spectrum Disorders Risk in
Early Intervention Settings: A Pilot Study of Systems Change
Watson, Enid MDiv; Finkelstein, Norma PhD, LISCW; Gurewich, Deborah PhD;
Morse, Barbara PhD
Infants & Young Children:
April/June 2011 - Volume 24 - Issue 2 - p 193–206
doi: 10.1097/IYC.0b013e31820d97c9
Alcohol use disorders. Diagnosis, assessment and management of harmful
drinking and alcohol dependence
National Institute for Health and Clinical Excellence (UK). NICE
Clinical Guideline 115, Feb 2011
Is unhealthy substance use associated with failure to receive cancer
screening and flu vaccination? A retrospective cross-sectional study
Lasser KE, Kim TW, Alford DP, et al.
BMJ Open (2011). doi:10.1136/bmjopen-2010-000046
Psychosen verkürzen das Leben
Es war bekannt, dass Patienten mit chronischen Psychosen eine
verminderte Lebenserwartung haben. Eine diesbezügliche Analyse britischer
Forscher in PLoS ONE (2011; 6: e19590) hat die Experten dennoch
überrascht. (aerzteblatt.de, 19.05.2011)
Chang C-K, Hayes RD, Perera G, Broadbent MTM, Fernandes AC, et al. 2011
Life Expectancy at Birth for People with Serious Mental Illness and Other
Major Disorders from a Secondary Mental Health Care Case Register in
London. PLoS ONE 6(5): e19590. doi:10.1371/journal.pone.0019590
Fetal Alcohol Forum Issue 5, 2011
The International Medical e-Network devoted to Fetal Alcohol Spectrum
Disorders
NOFAS-UK - National Organisation for Fetal Alcohol Syndrome – UK
Berlin. Versorgungssituation psychisch Kranker
Erste Ergebnisse einer breit angelegten Studie zur Versorgung psychisch
Kranker hat die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und
Nervenheilkunde (DGPPN) vorgestellt. Die Bundesärztekammer hatte der
Fachgesellschaft dafür ein Forschungsprojekt zur anonymisierten
Zusammenführung von Routinedaten dreier Krankenkassen und der Deutschen
Rentenversicherung Bund zuerkannt. Ziel ist, eine Datengrundlage zu
schaffen, die die Versorgung psychisch Kranker über einen Zeitraum von
drei Jahren (2005 bis 2007) detailliert beschreibt. (aerzteblatt.de,
24.05.2011)
Berlin. Depression: Informationsblatt für Angehörige erschienen
Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat im Auftrag
der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ein neues Informationsblatt
zum Thema Depression erstellt. Es richtet sich an Angehörige von Menschen,
die an einer Depression erkrankt sind und gibt Ihnen Tipps, wie sie mit
dieser Situation umgehen können. (aerzteblatt.de, 27.05.2011)
Anhedonia and substance dependence: clinical correlates and treatment
options.
Hatzigiakoumis DS, Martinotti G, Giannantonio MD, Janiri L.
Front Psychiatry. 2011 Mar 17;2:10.
PMID: 21556280 [PubMed - in process
Fetal alcohol syndrome: dashed hopes, damaged lives
Since the term was coined about 40 years ago, fetal alcohol syndrome has
slowly become recognized as a public health issue. Alicestine October
reports from South Africa's Western Cape province, which has the highest
reported rate in the world.
Bull World Health Organ 2011;89:398–399 | doi:10.2471/BLT.11.020611
Berlin. Petitionsausschuss diskutiert Verordnung starker Schmerzmittel
Starke Schmerzmittel sollten vom Präparateaustausch durch den Apotheker
ausgeschlossen werden. Sie seien auch kein geeigneter Gegenstand von
Rabattverträgen. Diese Auffassung vertritt Marianne Koch, Präsidentin der
Deutschen Schmerzliga, in einer Petition, die der Petitionsausschuss am
Montag im Deutschen Bundestag diskutierte. (aerzteblatt.de, 09.05.2011)
Wiesbaden. Präventionspreis der DGIM für Forschungen zur Ansteckungsgefahr
von Hepatitis-C-Viren
Hepatitis-C-Viren, die Erreger einer schweren Leberentzündung, bleiben
außerhalb des Körpers wesentlich länger infektiös als bisher angenommen.
Dies konnte Dr. med. Sandra Ciesek von der Medizinischen Hochschule
Hannover jetzt mit einem neuen Zellkulturmodell zeigen. Ihre Tests ergaben
außerdem, dass die Viren eine oberflächliche Reinigung mit mehreren
Desinfektionsmitteln überstehen. (Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin
e. V., 02.05.2011)
USA. FDA lässt neues Hepatitis-C-Medikament zu
Die US-Arzneibehörde FDA hat mit Victrelis® (Wirkstoff: Boceprevir) den
ersten Protease-Inhibitor zur Behandlung der chronischen Hepatitis C
zugelassen. Es darf bei Patienten mit erhaltener Leberfunktion eingesetzt
werden, wo es mit der bisherigen Standardtherapie aus Peginterferon alfa
und Ribavirin kombiniert wird. (aerzteblatt.de, 16.05.2011)
USA: Zweiter Protease-Inhibitor zur Therapie der Hepatitis C
Nur zehn Tage nach der Zulassung des ersten Protease-Inhibitors
Victrelis® (Wirkstoff: Boceprevir) zur Behandlung der Hepatitis C hat die
US-Arzneibehörde FDA auch grünes Licht für Incivek® (Wirkstoff:
Telaprevir) gegeben. (aerzteblatt.de, 23.05.2011)
Hepatitis C in HIV-infected individuals: cure and control, right now
Thomas DL, Leoutsakas D, Zabransky T, Kumar MS
Journal of the International AIDS Society 2011, 14:22 (8 May 2011)
Hepatitis C: Virus kam vom Hund auf den Menschen
Die Herkunft des Hepatitis C-Virus scheint geklärt zu sein. US-Forscher
fanden ein ähnliches Virus in Hunden. In den Proceedings of the National
Academy of Sciences (PNAS 2011, doi: 10.1073/pnas.1101794108) vermuten
sie, dass der Speziessprung erst vor 500 bis 1.000 Jahren stattfand. Die
Verbreitung bei Hunden ist unklar. Eine Übertragung vom Hund auf den
Menschen scheint aktuell nicht stattzufinden. (aerzteblatt.de,
31.05.2011)
A Systematic Review and Meta-Analysis of Interventions to Prevent Hepatitis
C Virus Infection in People Who Inject Drugs
Holly Hagan, Enrique R. Pouget and Don C. Des Jarlais
J Infect Dis. (2011) 204 (1): 74-83. doi: 10.1093/infdis/jir196
Religion, spirituality, and older adults with HIV: critical personal and
social resources for an aging epidemic
David E Vance, Mark Brennan, Comfort Enah, Glenda L Smith, Jaspreet Kaur
Clinical Interventions in Aging, 2011:6 101–109
Die frühzeitige Behandlung einer HIV-Infektion könnte zu den wirksamsten
Mitteln zur Eindämmung der Epidemie gehören. Zu diesem Ergebnis kommt eine
Phase-III-Studie, in der das Übertragungsrisiko unter serodiskordanten
heterosexuellen Paaren um 96 Prozent gesenkt werden konnte. Am der
"HPTN 052"-Studie hatten seit April 2005 an 13 Zentren in Südamerika,
Südasien und Afrika 1.763 Paare teilgenommen, von denen einer HIV-positiv
und der andere HIV-negativ war. Die CD4-Werte der 890 infizierten Männer
und 873 infizierten Frauen lagen zu Beginn der Studie zwischen 350 und 550
CD-4-Zellen/mm3. (aerzteblatt.de, 13.05.2011)
High levels of mental distress, unprotected sex, needle sharing, unmet
prevention needs found among HIV-infected patients in St Petersburg.
(aidsmap.com, 12.05.2011)
Independent Reference Group to the United Nations calls for member states
to scale up evidence-based interventions to address HIV among people who
inject drugs ahead of the high level meeting on AIDS. (EATG, 23.05.2011)
Genf. Weltgesundheitsorganisation beschließt neue Strategie gegen Aids
Die 193 Mitgliedsstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben am
Dienstag zum Abschluss ihrer Jahresversammlung in Genf eine neue Strategie
im Kampf gegen Aids beschlossen. (aerzteblatt.de, 24.05.2011)
HIV/AIDS: Thirty years of HIV
It is three decades since the first HIV case was reported and in that
time, an estimated 30 million people have died, another 34 million are
living with the virus and an estimated 7,000 new infections occur every
day. But it is not all bad news - according to a new report by UNAIDS, a
record 1.4 million people started antiretroviral drugs in 2010, and the
global rate of new HIV infections declined by nearly 25 percent between
2001 and 2009. (PlusNews, 03.06.2011)
Wiesbaden. Doping im Freizeitsport konstant weit verbreitet
Circa jeder vierte männliche Freizeitsportler, der in einem
kommerziellen Fitnessstudio trainiert, nimmt leistungssteigernde
Medikamente ein, und circa 14 Prozent der in Fitnesscentern trainierenden
Frauen. (aerzteblatt.de, 02.05.2011)
Neuroenhancement. Neuro-Enhancement für ein gelingendes Leben?
Der Medizin-Ethiker Roland Kipke über die Veränderung und Verbesserung
mentaler Eigenschaften durch Selbstformung und pharmakologische Mittel.
(Jörg Auf dem Hövel, Telepolis, 01.05.2011)
Benzylpiperazine (BZP) – Großbritannien. Scientists are first to study
toxic effects of BZP
Scientists at Anglia Ruskin University have revealed for the first time
the serious long-term health risks associated with Benzylpiperazine (BZP),
dubbed the "new ecstasy". (Anglia Ruskin University, Cambidge (UK),
03.05.2011)
Mephedrone. Report on the risk assessment of mephedrone
This publication presents the summary findings and the conclusions of
the risk assessment on mephedrone, carried out by the EMCDDA's extended
Scientific Committee, with participation of additional experts from the
European Commission, Europol and the EMA. (EMCDDA, 2011)
GHB, GBL, BD – Schweiz. Gammahydroxybutyrat (GHB), Gammabutyrolacton (GBL)
und 1,4-Butandiol (BD). (Schweizerische Eidgenossenschaft, Eidgenössisches
Departement des Innern EDI, Bundesamt für Gesundheit BAG,
Direktionsbereich Verbraucherschutz, Juni 2009)
Australien. New designer drugs overtake ecstasy
ECSTASY use in Australia is falling but the popularity of several new
designer drugs may be on the rise, a new report has found.
(AdelaideNow.com, 09.05.2011)
EMCDDA–Europol 2010 Annual Report on the implementation of Council Decision
2005/387/JHA
EMCDDA-Europol, Lisbon, May 2011
This report presents the results and outlines the key achievements for
2010 on the information exchange, risk-assessment and control of new
psychoactive substances.
BENZODIAZEPINE: WIRKUNGSWEISE UND THERAPEUTISCHER ENTZUG
(Das Ashton Handbuch)
Professor C H Ashton, School of Neurosciences, Division of Psychiatry,
The Royal Victoria Infirmary, Queen Victoria Road, Newcastle upon Tyne NE1
4LP, England
Clonazepam. America's Most Dangerous Pill?
It's not Adderall or Oxy. It's Klonopin. And doctors are doling it out
like candy, causing a surge of hellish withdrawals, overdoses and deaths.
(alternet.org, The Fix, 01.06.2011)
Mephedrone. Psychiatrists document adverse effects of mephedrone
Psychiatrists in Scotland have published the first known case series
documenting the adverse psychological effects of mephedrone – also known
by the street names meph, 4-MMC, MCAT, drone, miaow, and bubbles. (Royal
College of Psychiatry, UK, 01.06.2011)
Treatment of alcohol dependence with low-dose topiramate: an open-label
controlled study
Thomas Paparrigopoulos, Elias Tzavellas, Dimitris Karaiskos, Georgia
Kourlaba and Ioannis Liappas
BMC Psychiatry 2011, 11:41doi:10.1186/1471-244X-11-41
Alcohol Withdrawal Syndrome
Symptom-triggered versus Fixed-schedule Treatment in an Outpatient
Setting
Bjarne Elholm; Klaus Larsen; Nete Hornnes; Finn Zierau; Ulrik Becker
Posted: 05/25/2011; Alcohol and Alcoholism. 2011;46(3):318-323.
J Med Assoc Thai. 2011 Jan;94(1):110-7.
Methamphetamine dependence treatment rehabilitation in Thailand: a model
assessment.
Perngparn U, Limanonda B, Aramrattana A, Pilley C, Areesantichai C,
Taneepanichskul S
Ecstasy stört Hirnfunktion auf Dauer
Das Stimulans NMDA (3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin) wird nicht nur
als Partydroge Ecstasy missbraucht. Einige Psychiater schätzen es als
Adjuvans zur Psychotherapie beim posttraumatischen Stress-Syndrom. Laut
einer Studie in Neuropsychopharmacology (2011; 36: 1127-1141) ist NMDA
jedoch ein Neurotoxin, das die Gehirnfunktion auf Dauer verändert.
(aerzteblatt.de, 03.05.2011)
Human Ecstasy Use is Associated with Increased Cortical Excitability: An
fMRI Study
Neuropsychopharmacology (2011) 36, 1127–1141; doi:10.1038/npp.2010.244;
published online 16 February 2011
Amy L Bauernfeind, Mary S Dietrich, Jennifer U Blackford et al.
Ecstasy - Gift fürs Gehirn?
Gehirn ist schon eine prima Sache. Ein biotechnologisches Wunderwerk der
Evolution. Da hat der Mensch eigentlich alles was er zum Denken, Fühlen,
Handeln und so weiter braucht. Doch dem einen oder der anderen reicht der
Auslieferungszustand ab Werk nicht aus. Tuning muss her. Schließlich gibt
es diverse chemische Muntermacher, die sich an den wichtigen Schaltstellen
des Gehirns, den Synapsen, einfach mal vordrängeln, um das Gaspedal noch
weiter durch zu treten. Ecstasy ist so ein cerebraler Aufputscher, quasi
das Superplus unter den Stimmungsaufhellern. Macht wach und happy und das
meist ohne lästige Halluzinationen und Paranoia. Doch bleibt das neuronale
Doping wirklich ohne Folgen? (drugcom.de, Topthema Juni 2011)
Köln. Cannabiskonsum weiter rückläufig
Jugendliche und junge Erwachsenen in Deutschland konsumieren weniger
Cannabis. Das berichtet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
(BZgA) aufgrund einer Studie unter 12- bis 25-Jährigen. Etwa ein Viertel
(24 Prozent) der Befragten geben demnach an, in ihrem Leben schon einmal
Cannabis konsumiert zu haben. Im Jahr 2004 war es noch fast jeder Dritte
(31 Prozent). (aerzteblatt.de, 05.05.2011)
Drug Alcohol Depend. 2011 Apr 1;114(2-3):242-5. Epub 2010 Nov 2.
Diminished gray matter in the hippocampus of cannabis users: Possible
protective effects of cannabidiol.
Demirakca T, Sartorius A, Ende G, Meyer N, Welzel H, Skopp G, Mann K,
Hermann D.
Abstract
Fiz J, Durán M, Capellà D, Carbonell J, Farré M, 2011
Cannabis Use in Patients with Fibromyalgia: Effect on Symptoms Relief
and Health-Related Quality of Life.
PLoS ONE 6(4): e18440. doi:10.1371/journal.pone.0018440
Expert Opin Drug Saf. 2011 May 4. [Epub ahead of print]
Abuse potential and psychoactive effects of ?-9-tetrahydrocannabinol and
cannabidiol oromucosal spray (Sativex), a new cannabinoid medicine.
Robson P
Oxi: Twice as powerful as crack cocaine at just a fraction of the price
A highly addictive hallucinogenic has exploded on to South America's
drug scene, with devastating consequences. (guardian.co.uk, 30.05.2011)
New medications for drug addiction hiding in glutamatergic neuroplasticity.
Kalivas PW, Volkow ND.
Mol Psychiatry. 2011 Apr 26. [Epub ahead of print]
PMID: 21519339 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract
Schweiz. Kokain Streckmittel!
Kokain ist oft ein Gemisch aus Kokain und einer oder mehreren Substanzen
als Streckmittel. Ein Teil der Streckmittel ist nicht psychoaktiv (z.B.
Lactose), es treten also neben den Auswirkungen des Kokainkonsums keine
zusätzlichen psychischen oder physischen Belastungen auf.
Häufig werden die Streckmittel aber so gewählt, dass eine stärkere
Dosierung des Kokains vorgetäuscht werden kann. Anhand unserer Analysen
sind 83% der Proben mit mindestens einer oder mehreren psychoaktiven
Substanzen gestreckt! 30% der Proben enthalten sowohl Phenacetin wie auch
Levamisole! (saferparty.ch, Schweiz, Mai 2011)
Berlin. Nikotinabhängigkeit am "Zügel" - MDC-Forscherinnen: Hirnregion
Habenula spielt Schlüsselrolle
Dass Rauchen süchtig macht, ist offenbar auch genetisch bedingt. Eine
Schlüsserolle spielt dabei eine Region im Zwischenhirn, die die Forscher
Habenula (lat. für kleine Zügel) nennen. Das haben jetzt Dr. Inés
Ibañez-Tallon und ihre Mitarbeiter vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare
Medizin (MDC) Berlin-Buch zeigen können und den Mechanismus, der zur Sucht
führt, erhellt (Neuron, 12. Mai 2011, Vol. 70, Issue 3, pp: 522-535; DOI
10.1016/j.neuron.2011.04.013). (Max-Delbrück-Centrum für Molekulare
Medizin (MDC) Berlin-Buch, 12.05.2011)
Substance Abuse and Rehabilitation
Pharmacological enhancement of naltrexone treatment for opioid
dependence: a review
Review
Mannelli P, Peindl K, Wu LT
Published Date June 2011 , Volume 2011:2 Pages 113 - 123 DOI
10.2147/SAR.S15853
The World Federation of Societies of Biological Psychiatry (WFSBP)
Guidelines for the Biological Treatment of Substance Use and Related
Disorders. Part 2: Opioid dependence.
Soyka M, Kranzler HR, van den Brink W, Krystal J, Möller HJ, Kasper S.
World J Biol Psychiatry. 2011 Apr;12(3):160-87.
PMID: 21486104 [PubMed - in process]
Abstract
Westfalen-Lippe. Kommunales Arbeitstreffen
Dortmund, 04. Mai 2011
"Die Versorgung Substituierter aus der Sicht der Ärztekammer"
Ein wichtiger Teil im Versorgungssystem: Substitutionstherapie
opiatabhängiger Menschen
Anke Follmann
Adobe-Präsentation
Westfalen-Lippe. LWL-Koordinationsstelle Sucht
Kommunales Arbeitstreffen am 04.05.11 in Dortmund
Die Versorgung Substituierter aus der Sicht der "ärztlichen Praxis"
Heinrich Elsner, Methadonambulanz der Krisenhilfe e.V. Bochum
Adobe-Präsentation
Freising. Drogenhilfe in Freising - Auf der Suche nach Methadon
Wer von seiner Drogensucht loskommen will, wird meist mit einem
Ersatzstoff behandelt. Im Landkreis Freising gestaltet sich das schwierig
- nur zwei Ärzte versorgen dort Abhängige mit Methadon. (sueddeutsche.de,
29.05.2011)
Buprenorphine versus methadone in pregnant opioid-dependent women: a
prospective multicenter study.
Lacroix I, Berrebi A, Garipuy D, Schmitt L, Hammou Y, Chaumerliac C,
Lapeyre-Mestre M, Montastruc JL, Damase-Michel C.
Eur J Clin Pharmacol. 2011 May 3. [Epub ahead of print]
PMID: 21538146 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract
Potential risk factors associated with risk for drop-out and relapse during
and following withdrawal of opioid prescription medication.
Heiwe S, Lönnquist I, Källmén H.
Eur J Pain. 2011 May 3. [Epub ahead of print]
PMID: 21546290 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract
Do methadone and buprenorphine have the same impact on psychopathological
symptoms of heroin addicts?
Maremmani AG, Rovai L, Pani PP, Pacini M, Lamanna F, Rugani F, Schiavi
E, Dell'osso L, Maremmani I.
Ann Gen Psychiatry. 2011 May 15;10(1):17. [Epub ahead of print]
PMID: 21569624 [PubMed - as supplied by publisher
BREMEN – KINDER VON ELTERN IN SUBSTITUTIONSBEHANDLUNG
Bremen. Drogen im Körper von Kindern süchtiger Eltern nachgewiesen
Harte Drogen wie Kokain, Heroin und Ecstasy sind in den Körpern von
Kindern drogensüchtiger Eltern in Methadontherapie nachgewiesen worden.
Das ist das Ergebnis einer Reihenuntersuchung des Bremer Sozialressorts
unter 28 Ein- bis Dreijährigen, die am Dienstag vorstellt wurde.
(aerzteblatt.de, 03.05.2011)
Bremen. METHADON-ELTERN IM VISIER DER BEHÖRDEN
Kontaminierte Kinderhaare
Bremen lässt die Haare der Kinder von Substituierten auf
Drogenrückstände testen. Diese finden sich zwar häufig, doch dass die
Kinder die Drogen konsumiert hätten, sei sehr unwahrscheinlich, so der
Gutachter. (taz-bremen, 03.5.2011)
Bremen / Köln. Wie das Jugendamt Kindern helfen kann
Fälle wie der Tod des kleinen Kevin aus Bremen werfen ein schlechtes
Licht auf die Arbeit des örtlichen Jugendamtes. Eine Imagekampagne soll
nun helfen, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. (Ärzte Zeitung,
04.05.2011)
Bremen. Mohr-Lüllmann will Kinder aus Familien nehmen
Neue Tests belegen: Fast alle Kinder, die bei methadonsubstituierten
Eltern leben, haben Drogen im Haar. WESER-KURIER-Redakteur Bernd Schneider
sprach darüber mit der CDU-Spitzenkandidatin Rita Mohr-Lüllmann.
(weser-kurier.de, 05.05.2011)
Bremen. Methadon - Drogen-Alarm in Bremen
Stellen Methadon-Patienten ihre Kinder mit Drogen ruhig? In Bremen
häufen sich schockierende Befunde aus ärztlichen Labors. Es wird
befürchtet, dass das ein bundesweites Problem ist. (focus.de, 15.05.2011)
Bremen. Kinder von Drogensüchtigen - Bremer Sozialsenatorin will besseren
Schutz
Bremens Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter (SPD) will die positiven
Drogentests bei Kindern von drogenabhängigen Eltern auf Bundesebene
diskutieren. Sie befürchtet, dass dieses Problem in ganz Deutschland
besteht. Haaranalysen von Bremer Kindern hatten ergeben, dass sie Drogen
aufgenommen hatten. (Radio Bremen, 15.05.2011)
Bremen. Bremer Sozialsenatorin will Kinder von Süchtigen besser schützen
Nach positiven Drogentests bei Kindern von Methadon-Patienten alarmiert
die Bremer Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter (SPD) ihre Kollegen in den
Ländern. In einem Brief wies sie auf die "sehr hohe Zahl" der betroffenen
Kinder in Bremen hin, wie das Nachrichtenmagazin Focus mitteilt. Die
Senatorin befürchtet ein bisher unbekanntes Problem "in der gesamten
Bundesrepublik". (aerzteblatt.de, 16.05.2011)
Bremen. Drogenspuren in Kinderhaaren
Kinder von drogenkranken Eltern, die im Methadonprogramm an ihrer
Abstinenz arbeiten, hängen offenbar häufig viel stärker an ihren Drogen
als man vor Jahresfrist noch angenommen hat. Sowohl verdachtsabhängige
sowie verdachtsunabhänge Haaranalysen bei den Kindern zeigten
erschüttertende Ergebnisse. Die Mehrzahl wies Drogenspuren auf. (buten un
binnen Magazin, Radio Bremen TV, 03.06.2011)
Acher. Drogengefahr wird unterschätzt.
(...) Besorgniserregend ist für die in der Kehler Zentrale residierende
Drobs-Leiterin Karen Marlange-Köllerer die im Raum Achern konsumierte
Ersatzdroge Subutex. (baden-online.de, 05.05.2011)
Buprenorphine and Buprenorphine/Naloxone Diversion, Misuse, and Illicit
Use: An International Review
Curr Drug Abuse Rev. 2011 Mar 1;4(1):28-41.
Authors: Michael A. Yokell, Nickolas D. Zaller, Traci C. Green, Josiah
D. Rich
doi: 10.2174/1874473711104010028
Abstract
Post-marketing surveillance of buprenorphine-naloxone in Australia:
Diversion, injection and adherence with supervised dosing.
Larance B, Degenhardt L, Lintzeris N, Bell J, Winstock A, Dietze P,
Mattick R, Ali R, Horyniak D.
Drug Alcohol Depend. 2011 May 12. [Epub ahead of print]
PMID: 21565452 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract
Physical and mental health in severe opioid-dependent patients within a
randomised controlled maintenance treatment trial.
Reimer J, Verthein U, Karow A, Schäfer I, Naber D, Haasen C.
Addiction. 2011 Apr 14. doi: 10.1111/j.1360-0443.2011.03463.x. [Epub
ahead of print]
PMID: 21489005 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract
Hamburg. Rezepte sind Mangelware
Endlich ist die Behandlung Abhängiger mit Heroin erlaubt. Aber noch
immer gefährden strenge Auflagen die Betroffenen. Ärzte wünschen sich
größere Freiheit. (freitag.de, 03.05.2011)
Stuttgart. Kein Gebäude für kontrollierte Heroinabgabe
Immobilie muss besondere Anforderungen erfüllen - Auch Finanzierung des
Programms bereitet noch Probleme. (esslinger-zeitung.de, 04.05.2011)
Optimizing heroin-assisted treatment (HAT): Assessment of the contribution
of direct ethanol metabolites in identifying hazardous and harmful alcohol
use
Drug and Alcohol Dependence, Volume 115, Issues 1-2, 1 May 2011, Pages
57-61
Friedrich M. Wurst, Natasha Thon, Michel Yegles, Claudia Halter,
Wolfgang Weinmann, Barbara Laskowska, Johannes Strasser, Gregory Skipper,
Gerhard A., Wiesbeck, Kenneth Dürsteler-MacFarland
Abstract
Bremen. Diskussion um Bremer Drogenpolitik - Linke plädieren für
kontrollierte Heroinabgabe
Nach den Drogenfunden in Kinderhaaren weitet die Partei "Die Linke" die
Diskussion um die Verbesserung der Bremer Drogenhilfe aus: Cornelia Barth,
Landessprecherin der Partei, fordert, dass es neben der
Methadon-Substituierung in Bremen auch Angebote geben muss, bei denen
Mitarbeiter unter ärztlicher Kontrolle Heroin an Schwerstabhängige
vergeben. Auch anderen Parteienvertreter zeigen sich offen für eine neue
Diskussion. (weser-kurier. 11.05.2011)
Stuttgart. Altpeter will Hürden für Diamorphin-Abgabe senken
Die neue Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) will die Vorschriften
für die Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige lockern. «Für
die Kommunen wurden hohe Hürden errichtet. Solche Widerstände möchte ich
gerne überwinden», sagte Altpeter der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart.
Bisher gebe es vielerorts noch Vorbehalte gegen eine staatliche Abgabe von
Diamorphin. Sie hoffe aber, dass das Projekt, das in Karlsruhe seit 2002
erfolgreich läuft, bald auch in anderen Städten umgesetzt wird. Als
Standorte für Diamorphin-Zentren waren vor einem Jahr neben Karlsruhe auch
Stuttgart, Mannheim, Freiburg, Heilbronn, Tübingen, Singen, Ulm und
Ravensburg im Gespräch. (Bild, Stuttgart,2805.2011)
There is no age limit for methadone: a retrospective cohort study
Dursteler-MacFarland KM, Vogel M, Wiesbeck GA, Petitjean SA
Substance Abuse Treatment, Prevention, and Policy 2011, 6:9 (18 May
2011)
Irland. The uphill battle against addiction
In the first part of a major two-part investigation into Ireland's
opioid treatment services, Aoife Connors analyses the recommendations of
the review of the Methadone Treatment Protocol. (Irish Medical Times,
24.05.2011)
Benzodiazepine Use and Misuse among Patients in a Methadone Program.
Chen KW, Berger CC, Forde DP, D'Adamo C, Weintraub E, Gandhi D.
BMC Psychiatry. 2011 May 19;11(1):90. [Epub ahead of print]
PMID: 21595945 [PubMed - as supplied by publisher]
Contribution of Cytochrome P450 and ABCB1 Genetic Variability on Methadone
Pharmacokinetics, Dose Requirements, and Response.
Fonseca F, de la Torre R, Díaz L, Pastor A, Cuyàs E, Pizarro N,
Khymenets O, Farré M, Torrens M.
PLoS One. 2011 May 12;6(5):e19527.
PMID: 21589866 [PubMed - in process
Gender differences in pharmacokinetics of maintenance dosed buprenorphine.
Moody DE, Fang WB, Morrison J, McCance-Katz E.
Drug Alcohol Depend. 2011 Apr 22. [Epub ahead of print]
PMID: 21515002 [PubMed - as supplied by publisher]
Abstract
Risk factors associated with Hepatitis C among female substance users
enrolled in community-based HIV prevention studies.
Nurutdinova D, Abdallah AB, Bradford S, O'Leary CC, Cottler LB.
BMC Res Notes. 2011 Apr 14;4(1):126. [Epub ahead of print]
PMID: 21492467 [PubMed - as supplied by publisher]
PAKISTAN. Women's secret drug-taking hurting families
Late each night, Rizwana Bibi* opens the metal box she keeps under her
bed to check on her stash of drugs and pops a pill so she can catch some
sleep. (IRIN, 23.05.2011)
J Immigr Minor Health. 2011 Apr 11. [Epub ahead of print]
Conducting Peer Outreach to Migrants: Outcomes for Drug Treatment
Patients.
Deren S, Kang SY, Mino M, Guarino H.
Abstract
Fortbildungs- und Kongresskalender von deutschen und ausländischen
Organisationen finden Sie im SUCHTPORTAL der DGS-Homepage.
Kongresse 2011, an denen die DGS beteiligt ist: siehe Rubrik DGS –
Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin am Anfang des Rundbriefs.
Dresden. European Graduate School in Addiction Research ESADD
Start of programme: Winter 2011/2012 - The next programme will start in
October 2011
The application period starts in February 2011: 1 February 2011 - 30
June 2011
Geesthacht. LADR Akademie für interdisziplinäre Weiterbildung in der
Medizin, Lauenburger Str. 67 ∙ 21502 Geesthacht
Titel: Suchtmedizin, am 06. Juni 2011, ab 19 Uhr
München. Urbane Lebensstile und Substanzkonsum
am 13. Juli 2011 in München
Veranstaltungsort: PACT AG. Erika-Mann-Str. 62, 80636 München
Veranstalter: BAS - Bayerische Akademie für Sucht- und
Gesundheitsfragen
Bonn. The International Association for Cannabinoid Medicines and the
European Workshop on Cannabinoids will hold a joint meeting "Cannabinoid
Conference 2011" on September 8-10 at the University of Bonn.
Schweiz. DOPING IM ALLTAG: (NEBEN-)WIRKUNG UNSERER LEISTUNGSGESELLSCHAFT?
(GEÄNDERTER TERMIN!!!)
Vorankündigung zum ganztägigen nationalen Kongress von Sucht Info
Schweiz. Der Kongress findet am 8.November 2011 in deutscher und
französischer Sprache im Hotel National in Bern statt.
51. DHS-Fachkonferenz SUCHT 2011
14.-16. November 2011 in Hamburg
"Suchthilfe und Suchtpolitik International – Was haben wir von Europa
und Europa von uns?"
6. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft
Jahrestagung der Konferenz Schweizerische Gefängnisärzte
Jahrestagung des Forums der Gesundheitsdienste des Schweizerischen
Justizvollzugs
1. bis 3. Februar 2012 in Genf/Schweiz
"Drugchecking" - Strategie der Gesundheitsförderung für Konsumenten
illegaler Drogen
Symposium, unterstützt und gefördert durch die Senatsverwaltung für
Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Berlin, 06.05.2011
Handreichung, vorgelegt von DrugChecking-Initiative Berlin-Brandenburg
und vista gGmbH - Verbund für integrative soziale und therapeutische
Arbeit
The effectiveness of harm reduction in preventing HIV among injecting drug
users
Alex Wodak, Lisa Maher
New South Wales Public Health Bulletin 21(4) 69–73 doi:10.1071/NB10007
Published: 27 May 2010
Kanada. Harm Reduction and Currently Illegal Drugs: Implications for
Nursing Policy, Practice, Education and Research.
The paper focuses on harm reduction strategies aimed at reducing health
and social harms associated with illegal drug use. It presents current
perspectives and evidence on harm reduction policy and practice, and
identifies implications for nursing policy, practice, research and
education. This will be a valuable resource for registered nurses (RN) who
care for people experiencing the impacts of substance use. (Canadian
Nurses Association, 12.05.2011)
Kanada. Street alcohol program saves millions - Addicts stay out of
hospital, court
When nothing else works, give alcoholics a drink. Sometimes, it's where
you start.
As backward as it might sound, one of the city's most innovative
programs to help street drunks is the managed-alcohol program run jointly
by the Shepherds of Good Hope and Ottawa Inner City Health Inc., which
takes medicine to the needy, where they need it. (OTTAWA CITIZEN,
18.05.2011)
User-to-User: Peer-Delivered Syringe Exchange in New York City
Produced by Harm Reduction Coalition with support from New York City
AIDS Fund. (NY, 2011)
Kanada. Worldwide Interest as Canada Drug Program in Court
North America's first and only legal injection site, promoted by its
founders as a safe, humane facility for drug abusers, now facing a court
challenge from a government that sees it as a facilitator of drug
abuse…The case opens before the Supreme Court of Canada in Ottawa on
Thursday, and has drawn international attention…The World Health
Organization has called them a 'priority intervention' in slowing the
spread of AIDS via infected needles. Insite receives more than 800
visitors a day on average and has supervised more than a million
injections since it opened in 2003, and none has caused a death, according
to Insite supervisor Russ Maynard. (The Associated Press, 11.05. 2011)
Kanada. Vancouver mayors: Keep safe injection center
As the Supreme Court of Canada prepares to decide its fate, five former
Vancouver mayors have written an open letter defending operation of the
clinic. (Seattle PI, 10.05.2011)
Kathrin Manthe: Die Wirksamkeit von Safer-Use-Beratungen im Rahmen
niedrigschwelliger, akzeptanzorientierter Drogenhilfe - Ergebnisse einer
Studie zur Verwendung von Tuberkulinspritzen.
In: Akzeptanzorientierte Drogenarbeit / Acceptance-Oriented Drug Work
2011;8:6-13
Kokain in Europa auf dem Vormarsch
Die G8 möchte den Kokainhandel in Europa unterbinden. Experten zufolge
geht sie dabei vor allem gegen den Rauschgiftschmuggel vor und bekämpft
weniger den Konsum. (dw-world, 17.05.2011)
Global war on drugs 'has failed' say former leaders
The global war on drugs has "failed" according to a new report by group
of politicians and former world leaders. (Wall Street Journal, 01.06.2011;
BBC, 02.06.2011)
"Krieg gegen Drogen ist verloren"
Die im Januar gegründete internationale Kommission Global Commission on
Drug Policy legt einen niederschmetternden Bericht zur weltweiten
Drogenpolitik vor: Der Kampf gegen Drogen sei gescheitert, die Folgen für
die Menschen rund um die Welt seien verheerend. (SF – Schweizer Fernsehen,
02.06.2011)
Indicators on drug markets, crime and supply reduction
Developing a set of indicators on drug markets, crime and supply
reduction in Europe: your input is welcome. (EMCDDA, Mai 2011)
Berlin. Im Bundestag notiert: UN-Drogenkonvention
Nachdem Bolivien die 25-jährige Frist der UN-Drogenkonvention nicht zur
Beilegung des Gebrauchs des Kokakauens im Land genutzt habe, habe die
Bundesregierung der von Bolivien beantragten Änderung der Drogenkonvention
widersprochen, teilt die Regierung in ihrer Antwort (17/5652) auf eine
Kleine Anfrage der Linksfraktion (17/5319) mit.
Eine Änderung der Drogenkonvention hätte die drogenpolitisch bindende
Wirkung der in den Vereinten Nationen entwickelten Rechtsinstrumente
beschädigen können. (hib - heute im bundestag Nr. 199, 13.05.2011)
Drugged Out
The Golden Triangle - probably named after the gold once traded for
opium - didn't die. It did what any good business does in our globalized
age: expand its markets and diversify its product range. (TIME, USA,
30.05.2011)
Addiction. 2009 Mar;104(3):347-54.
The global diversion of pharmaceutical drugs. India: the third largest
illicit opium producer?
Paoli L, Greenfield VA, Charles M, Reuter P.
Drug trafficking on a high along borders
After the recent reports of sudden rise in drug trafficking from Nepal
and Bhutan, the government has asked security and intelligence agencies to
keep a strict check along the borders. (DNA, 17.04.2011)
Dawood emerges as world's second most wanted man: Report
India's most wanted criminal Dawood Ibrahim, an accused in the 1993
Mumbai terror attacks, has emerged as the world's second most wanted man,
next only to a Mexican drug lord, after the killing of al Qaeda leader
Osama bin Laden. (Deccan Herald, 04.05.2011)
Chicago – Mumbai. Chicago businessman faces trial in Mumbai terrorist
attack
Tahawwur Hussain Rana is accused of aiding a scout who checked out
locations for the deadly rampage. Testimony is expected to implicate
Pakistani intelligence officials. (...) Headley, the son of a Pakistani
diplomat and an American socialite, was convicted decades ago of smuggling
heroin from Pakistan, then turned informant for the U.S. Drug Enforcement
Administration. By 2002, he had trained at Lashkar camps in Pakistan,
authorities have charged. (Los Angeles Times, 12.05.2011; The Guardian,
UK, 22.05.2011)
'Increase in opium cultivation in HP a cause for worry'
The satellite images taken by the Narcotic Control Bureau (NCB) from the
remote areas of Himachal Pradesh have become a cause of concern in
international circles. According to the available data, the area of opium
cultivation has increased in recent times and the illegal laboratories may
convert the opium to heroin. (Times of India, 28.05.2011)
In Reversal, Poppy Production Expanding in Afghanistan, U.N. Says
Driven by soaring opium prices, farmers are expected to plant poppies at
a sharply higher rate in parts of Afghanistan that were previously poppy
free. (NYT, 18.04.2011)
Capturing the faces of the drug trade in Afghanistan
Award-winning photographer Alessandro Scotti travelled to the Islamic
Republics of Afghanistan, Iran, Pakistan and the Republic of Tajikistan
for UNODC to capture the lives of real people involved in or touched by
the trade in illicit drugs. Slide show. (UNODC, 05.05.2011)
Aid workers fight secret war against HIV on Kabul's backstreets
Men of all ages huddle in corners, amid rubbish and discarded needles.
The smell of boiling heroin combines with the stench of rotting food in
the thick air. (The National, UAE, 25.05.2011)
Central America - The tormented isthmus
Big-time drug trafficking has arrived in Central America. Its poor,
politically polarised countries must now try to cope. (The Economist,
14.04.2011)
Verschnupft
Auf seiner Lateinamerika-Reise wurde der Bundespräsident mit der
Drogenfrage konfrontiert. Kartelle unterhöhlen die Zivilität vieler
Länder. Auch Deutschland muss sich der Problematik des Kokainkonsums
stellen. (Welt Online, 09.05.2011)
Coverage of Drug Trafficking and Organized Crime in Latin America and the
Caribbean
Knight Center for Journalism in the Americas, May 2011
This report provides a summary of the discussions of nearly 50
journalists and academics from Latin America and the Caribbean on media
coverage of organized crime and drug trafficking in the continent.
US-mexikanischer Waffenschmuggel - Das schmutzige Geschäft mit dem Tod
Zwischen den USA und Mexiko floriert ein tödliches Geschäft:
Amerikanische Schieber beliefern die Drogenkartelle mit Waffen,
mexikanische Gangster bedienen die Rauschmittelsucht der Nachbarn im
Norden. Der US-Kongress schaut tatenlos zu. (Spiegel online, 30.04.2011)
Germany's president backs Mexico's war on drug cartels
Europe "still has work to do" in the fight against money laundering and
drug use, German President Christian Wulff said during his visit to Mexico
City, where he expressed support for the Mexican government's "determined
and courageous" struggle against drug cartels. (latino.foxnews.com,
03.05.2011)
Hunderttausend gegen den Drogenterror
Korruption, Gewalt und Tod: Der Krieg gegen die Drogen zersetzt Mexikos
Gesellschaft. Die Bürger protestieren nun mit einem tagelangen
Schweigemarsch. (Zeit Online, 09.05.2011)
Javier Sicilia Speech from the Zócalo in Mexico City
The Mexican Poet and Journalist Speaks on May 8 After Silent March from
Cuernavaca. (Translated by Narco News, 10.05.2011)
Mexico's drug war - Number-crunching in Jalisco
SINCE Mexico ramped up its fight against organised crime at the end of
2006, it has made impressive progress in arresting or killing the leaders
of the country's murderous drug-trafficking "cartels". By the end of last
year, ten of the 24 most-wanted were dead or detained. (economist.com,
15.05.2011)
Köln. aerzteblatt.de auf dem iPhone
Tagesaktuelle Nachrichten aus der Gesundheitspolitik im In- und
Ausland, neueste Studien aus der medizinischen Forschung, Aktuelles aus
der ärztlichen Berufspolitik und den Hochschulen: Mit der kostenfreien
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Zusätzlich ermöglicht die aerzteblatt.de-App Zugang zur gedruckten
Version des Deutschen Ärzteblattes. News und gedruckte Beiträge sind
durchsuchbar, die App-Nutzer können die Nachrichten kommentieren, direkt
über Facebook und Twitter teilen, per E-Mail versenden oder dauerhaft als
Lesezeichen speichern. (aerzteblatt.de, 16.05.2011)
Berlin. Alkohol-, drogen- und medikamentenabhängige Patienten können
zukünftig nicht nur psychotherapeutische Behandlungen beginnen, um
abstinent zu bleiben, sondern auch um abstinent zu werden. Möglich macht
dies eine Änderung der Psychotherapie-Richtlinie. Die Deutsche
Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)
begrüßt die Änderung und sieht darin eine erhebliche Verbesserung der
Versorgungssituation von Suchtkranken. (Deutsche Gesellschaft für
Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), 03.05.2011)
Schweiz. Standpunkte online: Die April-Ausgabe 2011 des Online-Magazins
Standpunkte von Sucht Info Schweiz ist online erhältlich. Aus dem Inhalt:
Auswege aus dem Teufelskreis, Voneinander lernen macht effizienter,
"Einmal das Tabu durchbrechen", "Das Ziel ist nicht die suchtfreie
Gesellschaft".
Potsdam. FACHTAG "KINDER IN SUCHTBELASTETEN FAMILIEN"
Potsdam, 13. Dezember 2010
DOKUMENTATION (chill out e.V., Brandenburgische Landesstelle für
Suchtfragen, Mai 2011)
Berlin. Hilfe für Kinder von Suchtkranken, in: Partnerschaftlich 01/2011,
Mai 2011
Herausgeber: Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk
der EKD e.V.
Rostock. Rostocker Projekt ist "Ausgewählter Ort 2011"
CAN Stop – Gruppentraining gegen Cannabis-Konsum
Ehrung für die Klinik für Psychiatrie, Neurologie, Psychosomatik und
Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter der Universität Rostock
(Klinikdirektor Prof. Dr. med. habil. F. Häßler) : Mit ihrem
Forschungsprojekt "CAN Stop – ein Gruppentraining für junge Leute, die
ihren Cannabiskonsum überdenken wollen" erhielt sie das Prädikat
"Ausgewählter Ort 2011" im Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen".
(Universität Rostock, Pressemitteilung, 17.05.2011)
Drug use trajectory patterns among older drug users
Authors: Boeri M, Whalen T, Tyndall B, Ballard E
Substance Abuse and Rehabilitation
Published Date May 2011 , Volume 2011:2 Pages 89 - 102 DOI
10.2147/SAR.S14871
Ethical and Policy Issues in Using Vaccines to Treat and Prevent Cocaine
and Nicotine Dependence
Wayne Hall; Coral Gartner
Posted: 05/11/2011; Curr Opin Psychiatry. 2011;24(3):191-196
Berlin. Synanon - Transparenz Fehlanzeige?
Keine Macht den Drogen - das ist das Motto von Synanon. Seit 40 Jahren
behauptet sich die Suchtselbsthilfe-Stiftung in Berlin. Ihr Credo: kalter
Entzug. Ihr Rezept: Aufnahme jedes Süchtigen sofort und ohne
Vorbedingungen. Entschuldung und Neueingliederung in Arbeit stehen auf dem
Programm von Synanon. So die Eigenwerbung im Internet. Doch dass der
Süchtige auch noch seinen Besitz Synanon überschreiben soll, davon ist
nichts zu lesen. Warum scheut die Stiftung hier Transparenz?
(rbb-online.de, 30.03.2011)
Berin. 40 JAHRE DROGENAUSSTIEGSPROJEKT SYNANON
Drinbleiben heißt clean bleiben
Zu Synanon kommen Süchtige, wenn gar nichts mehr geht. Die Regeln sind
streng, völlige Abstinenz ist Bedingung fürs Bleiben. Alle, die hier leben
und arbeiten, haben die Härte des Entzugs selbst erlebt. (taz Berlin,
25.05.2011)
Bochum - Grumme. Soziales - Zurück in die Normalität
"Wir bringen mit unserem Angebot suchtkranke Menschen Schritt für
Schritt ins Arbeitsleben zurück." Diese Zielsetzung stellte
Geschäftsführer Friedhelm Lemm von der Krisenhilfe Bochum für das
Qualifikationsprojekt "Individuelle Schritte in Arbeit (INSAT)" vor. Die
Krisenhilfe betreibt diese Einrichtung in Zusammenarbeit mit dem
"Jobcenter" (vormals ARGE) seit nunmehr fünf Jahren. Mit einem Empfang in
der Einrichtung an der Hiltroper Straße wurde das gefeiert. (derwesten.de,
25.05.2011)
Österreich. Referate der Institutstagung 2011 – Glücksspiel
Institut Suchtprävention, 2011
Univ.Prof. Dr. Herwig Scholz, Süchtiges Spielen: Hintergründe, Verläufe,
Therapie und präventive Möglichkeiten
Dr. Jens Kalke, Österreichische Studie zur Prävention der
Glücksspielsucht: Forschungsdesign, Ergebnisse und Schlussfolgerungen
Prof. Jörg Häfeli-Stäger, Glücksspiel - Prävention und Früherkennung.
Erfahrungen aus der Schweiz
Franz Marton, Theorie und Praxis in der Bekämpfung des illegalen
Glücksspiels
Mannheim. Präsentationen der Referenten des Fachtags "Kinderschutz - im
Spannungsfeld zwischen Abhängigkeit und Elternschaft" am 11. Mai 2011:
Vortrag von Prof. Dr. Michael Klein , Leiter der Kompetenzplattform
Suchtforschung an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen
Vortrag von Ulrike Scheurich , Abteilungsleitung Soziale Dienste,
Jugendamt Mannheim
Vortrag von Prof. Dr. Ruthard Stachowske , Jugendhilfe Lüneburg gGmbH,
Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch
Vortrag von Hella-Talina Tatomir , Projekt Hilf.Kids, Drogenverein
Mannheim e.V.
Vortrag von Annett Rönnau , Projekt Kisiko, Caritasverband Mannheim
e.V.
Effektivität der ambulanten Suchtrehabilitation – FVS-Katamnese des
Entlassjahrgangs 2008 von Ambulanzen für Alkohol- und
Medikamentenabhängige
Peter Missel, Bernhard Schneider et al.
(Sucht Aktuell, 1/2011)
Von Hartz IV zu von der Leyen I
Folien zum SGB II
unter Einbeziehung der Änderungen durch das HBeglG 2011, GKV-FinG, SGB
II – Organisationsgesetz und Teilen des RBEG
von Harald Thomé
Referent für Arbeitslosen- und Sozialrecht
Stand: 29.05.2011
Bob Dylan. Dylans Heroinbeichte: "Ich war sehr, sehr abhängig"
Er war an Bord eines Privatflugzeugs - und sprach offen über seine
größten Probleme: Nach mehr als 40 Jahren ist ein Interview aufgetaucht,
in dem Bob Dylan seine Heroinabhängigkeit beichtet. Die Sucht war nicht
das einzige düstere Geheimnis. (spiegel.de, 23.05.2011)
Ständige Mitarbeiter: Hans-Cousto (Berlin), Ralf Gerlach (Münster), Mathias
Häde (Bielefeld), Inge Hönekopp (Mannheim), Ingo-Ilja Michels (Berlin),
Robert Newman (New York), Max Plenert (Berlin), Ulrich W. Preuss
(Halle/Saale), Dirk Schäffer (Berlin), Jörn Schroeder-Printzen (Potsdam),
Rainer Ullmann (Hamburg), Georg Wurth (Berlin).
Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das
Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Einbindung eines Links
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