Alkoholfrei Sport genießen – Die Aktion!!/ Neue Triple-Therapie für die Behandlung von Hepatitis C Genotyp 1 /JUNKBOOK!Die keinkonsum Community!


 
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Statistiken

Name
Patrick Möller

Alter
33

Wohnort
mülheim

Statement
Es geht uns Alle an!! Deswegen mache ich auch mit dieser HP auf dieses Thema aufmerksam. Zumal es im Suchtbereich auch viele Infizierte Menschen gibt.

www.welt-aids-tag.de

Hasch,Cannabis,Spice

Drogenneuheit Spice

Kräuter zum Kiffen

 

Spice, eine neue, noch legale Droge, verspricht den Vollrausch. Nur offizielle Stellen sind noch nicht angefixt - und Nebenwirkungen und Langzeitschäden unerforscht.

 

Marihuana ist vielleicht bald weg vom Fenster.   

Die Verpackung sieht aus wie ein kleiner Teebeutel, der Inhalt verspricht pure Entspannung, der Name ist Spice, "Gewürz". Doch die Mischung ist alles andere als ein Beruhigungstee. Auf der Verpackung steht ein Hinweis, dass Spice zum Räuchern konzipiert wurde und nicht oral aufgenommen werden sollte.

Die Inhaltstoffe sind unter anderem blaue Lotusblumen und indischer Löwenschwanz. Alles rein pflanzlich. Seit einigen Monaten ist diese Kräutermischung bereits auf dem Markt und gewinnt täglich neue Liebhaber. Das liegt aber nicht daran, dass Spice so schön duftet, sondern dass die Konsumenten die Mischung gern rauchen.

Wenn es nur ein tabakähnliches Kraut wäre, gäbe es keinen weiteren Grund zur Besorgnis, aber das Ergebnis nach dem Rauchen ist doch gravierender, als man annimmt. Die Wirkungen von Spice sei, laut Konsumenten, ähnlich wie die von Marihuana. Experten befürchten Nebenwirkungen wie Halluzinationen und Verwirrtheit.

Da diese Mischung nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, ist sie vorerst frei verkäuflich. Die Angst, dass auch Jugendliche nun von dem Rauschmittel angelockt werden könnten, ist groß. Legal kiffen, und das auch noch zu Taschengeldpreisen! Bereits ab 4,50 Euro gibt es die Mischung im Internet für jedermann zu kaufen.

Ist das das Aus für Marihuana? Wird Spice die neue Biodroge? Viele Drogenbeauftragte können mit dem Begriff Spice bisher nur wenig anfangen. In der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz im Bereich Drogen und Sucht in Berlin ist man ebenfalls ratlos. Herr Matthias Apel, Ansprechpartner für "Grundsatzangelegenheiten legale Drogen" äußerte sich zum Thema: "Spice? Damit kennen wir uns hier noch gar nicht aus. Wir kümmern uns mehr um legale Drogen wie Alkohol."

Sogar die Polizei ist machtlos. Der Drogentest beweist es: Das Ergebnis ist negativ. Drogenberater warnen also nachdrücklich vor Spice-Konsum. Man weiß einfach zu wenig über die Inhaltsstoffe, die Nebenwirkungen oder ob der Missbrauch Langzeitschäden mit sich bringt. Eines ist schon bekannt: Die ersten Spice-Raucher sind bereits in Therapie.

 

Cannabis

 

Aufnahmewege:

 Cannabis kann pur oder gemischt als Zigarette oder in Pfeifen geraucht werden. Eine Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt ist möglich. Dabei wird die Droge entweder als Tee oder als Zusatz zu Getränken oder zu Gebäck eingenommen. Man kann die Droge auch im Naturzustand kauen. Eine intravenöse Applikation ist sehr selten, da sich Cannabis nicht in Wasser löst.

Wirkungen:

 Die Wirkung tritt beim Rauchen nach wenigen Minuten ein und hält zwei bis drei Stunden an. Bei oraler Aufnahme kommt es erst nach ½ bis 2 Stunden zu einer Wirkung. Diese hält aber drei bis fünf Stunden an. Bei der oralen Zufuhr muss die Menge an Cannabis um das zwei- bis dreifache erhöht werden, um die gleiche Wirkung wie beim Rauchen zu erhalten. Die Wirkung der Droge stellt sich durch eine gehobene Stimmung, Euphorie und Heiserkeit dar. Der Antrieb ist reduziert und Störungen des Denkens und der Konzentration sind erkennbar. Die Patienten haben Illusionen, Erinnerungsstörungen, Gedächtnisstörungen, sind leicht abzulenken und für viele Reize offen.

Dauerkonsum:

 

Cannabis - die Alltagsdroge- und ihre Folgen

Haschisch ist derzeit die Modedroge der Jugend. Sie wird als harmlos dargestellt. Oft heißt es, sie mache nicht abhängig usw. Dagegen sind die Auswirkungen auf die Bronchien sogar deutlich stärker als bei Zigaretten, da mehr krebserzeugende Stoffe im Rauch sind, dieser von den Jugendlichen tiefer und damit auch heißer inhaliert wird, Krebserkrankungen damit häufiger auftreten usw. Die Veränderungen führen relativ oft zu einer psychischen Abhängigkeit.

Den Suchtstoff Cannabis will ich wegen seiner großen Bedeutung bei den heutigen Jugendlichen etwas ausführlicher beschreiben und die unterschätzten Wirkungen auf geistige und körperliche Bereiche benennen. Bei Überdosis kommt es zu panikartigen Zuständen, Verwirrtheit, Paranoia, Halluzinationen, Horrortrip, Selbstmordgedanken und Atemdepression bis Schock.



Cannabis in Form von Haschisch oder Marihuana ist für viele Jugendliche - täglich konsumiert - zu einer Alltagsdroge geworden, da sie es ungefährlicher als Alkohol und Zigaretten finden. Viele finden damit erst eine gewisse Ruhe, auch gönnen sie sich gerne diesen Rausch, da er Genuss mit Spaß, Harmonie und Steigerung der sexuellen Erregung verspricht, wofür sie den anschließenden Kater gerne hinnehmen. Die Jugendlichen beschreiben, dass sie intensiver denken und fühlen können. Hinter Alkohol und Tabak ist "Gras" zur Droge Nummer drei geworden.

Die Nachteile werden von den Jugendlichen zunächst nicht wahrgenommen und von der Möglichkeit einer Abhängigkeit sehen sich alle weit entfernt, da sie "alles im Griff haben". Es herrscht weit verbreitet die Meinung, jeder habe ein Recht auf Rausch. Unabhängig von der Tatsache, dass Haschisch auch als so genannte weiche Droge zu den illegalen Drogen gehört, möchte ich die weniger bekannten und beachteten Auswirkungen bei chronischem Gebrauch hier darstellen.

Cannabis hinterlässt Spuren

Cannabis reichert sich im Gewebe an, bleibt mindestens 7 Tage im Körper und kann im Urin und im Kopfhaar bis zu 3 Monaten nachgewiesen werden. In den Drogenberatungsstellen sehen die Psychologen zunehmend Dauerkiffer, welche nach vielen Jahren ausgebrannt und depressiv zu ihnen kommen. Sie haben wachsbleiche Haut, feuchte Hände, dunkle Augenschatten, chronischen Husten, häufig Lippenherpes, Reifungsdefizite, Koordinationsstörungen bezüglich der zeitlichen und räumlichen Wahrnehmung (sehr bedeutsam für den Straßenverkehr), verminderte Aufmerksamkeit, Antriebslosigkeit, Lethargie, Gleichgültigkeit, Realitätsverlust, sozialer Rückzug, Gedächtnisstörungen, Vergesslichkeit, Magenschmerzen, Gefühlsstörungen, Entwicklungsstillstand, Beziehungsstörungen. Nicht selten erfolgt ein Abbrechen von Schule, Berufsausbildung und Beziehungen.

Zwischenzeitlich sind auch Depressionen und Psychosen in einem sicheren Zusammenhang mit dem Konsum von Haschisch festgestellt worden. Schizophrenien werden nach Meinung vieler Experten bei entsprechend disponierten Jugendlichen bis zu 10 Jahren früher ausgelöst. Nach einer schwedischen Studie führt Cannabis-Konsum sechsmal häufiger zur Auslösung von Schizophrenien. Diskutiert werden auch schon Schäden am Erbgut. Die Risikogruppe wird von den Forschern auf 5 bis 10 Prozent geschätzt.

Eine psychische Abhängigkeit, mit einer geringen Tendenz zur Steigerung der Dosis und eine Toleranzbildung ist oft vorhanden. Auf den Körper wirkt ein Dauerkonsum durch Erkrankungen am Lungen- und Bronchialsystem. Es kann zu Änderungen des Immunsystems kommen. Schädigungen der Leber und des zentralen Nervensystems sind möglich. Sexuelle Störungen und Veränderungen der Chromosomen sind dokumentiert. Die Patienten bleiben schläfrig und immer müde. Es besteht die Möglichkeit, dass sich Psychosen entwickeln können.


 
 


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