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Drogenmissbrauch

Drogenmissbrauch

Drogenmissbrauch (lat. Abusus) bezeichnet den übermäßigen, meist suchtgesteuerten Konsum von Rauschmitteln jeder Art. Hierzu gehören u.a. Alkohol, Nikotin, Cannabisprodukte, Amphetamine, Schnüffelstoffe, Kokain, Heroin, Crack und alle daraus hervorgehenden Produkte. Die aufgeführten Substanzen führen - in jeweils unterschiedlicher Ausprägung - zuerst zu Gewöhnung, dann zu psychischer und schließlich - zu körperlicher Abhängigkeit (bei Opiaten, Alkohol und Nikotin--> Abhängigkeitssyndrom).

Die Gewöhnung äußert sich in einer vom Körper immer höher geforderten Konzentration der Droge damit der Effekt erhalten bleiben kann. Bei der psychischen Abängigkeit strebt der Konsument immer häufiger nach Konsum und ist u. U. bereit, dafür sein soziales Umfeld zu verändern, viel Geld auszugeben, kurz mehr als zuvor angenommen für erneuten Konsum aufzuwenden. Kann die Konsumlust nicht gestillt werden, kommt es zu Entzugserscheinungen wie Unruhe, Gereiztheit, Depressionen... Körperliche Abhängkeit, die bei Opiaten, Alkohol und Nikotin auftritt, äußert sich neben den erwähnten psychischen Entzugserscheinungen zusätzlich in körperlichen Entzugserscheinungen wie Zittern, Schmerzen, Erbrechen etc. Siehe auch:Abhängigkeitssyndrom

Recht

Unter Missbrauch psychotroper Substanzen versteht man im deutschen Recht den regelmäßigen Überkonsum. Der Missbrauch kann zum Entzug der Fahrerlaubnis führen.

 
 
 
Aktuelles  
 


Fragen und Antworten zur Grippeschutzimpfung 2010


 



11.06.2010

Drogenkonsum hat Folgen für den Alltag

Tierstudien und Untersuchungen am Menschen weisen darauf hin, dass der Konsum von Ecstasy Schäden im Gehirn verursacht. Ob und wie sich die festgestellten neurotoxischen Schäden auf den Alltag der Betroffenen auswirken, war bislang aber noch nicht gänzlich geklärt. Eine britische Studie konnte nun durch ein Laborexperiment nachweisen, dass Drogenkonsumentinnen und -konsumenten mit Ecstasyerfahrung bei alltäglichen Gedächtnisaufgaben tatsächlich schlechter abschneiden als Personen ohne Ecstasyerfahrung.... [ganze Meldung lesen]



Eine Übersicht über das aktuelle Medienangebot zur Suchtprävention der BZgA
Möglichkeit der Online-Bestellung.

Studie belegt schlechteres Alltagsgedächtnis durch Cannabiskonsum

Unser Gedächtnis ist nicht nur Aufbewahrungsort für Erinnerungen, wir benötigen es auch, um uns Dinge zu merken, die wir in der Zukunft erledigen wollen. Die Wissenschaft spricht dann vom prospektiven Gedächtnis. Etwas bestimmtes Einkaufen, jemanden anrufen oder zu einer Verabredung erscheinen, es sind die alltäglichen Dinge, die das prospektive Erinnern ausmachen. Dies scheint Cannabiskonsumierenden jedoch schlechter zu gelingen als abstinenten Personen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie.... [ganze Meldung lesen]


 
Drogen im Gehirn  
 

 
 
 
Cannabis ist neben Alkohol und Zigaretten das am weitesten verbreitete Rauschmittel und gilt als "Einstiegsdroge". Der Konsum soll bei Jugendlichen gesunken, bei Erwachsenen dagegen gestiegen sein.